Beistelltisch

Der Beistelltisch ist gerade für die Hausherrin ein unverzichtbares Möbelstück für innenarchitektonische Statements. Denn er erlaubt das Setzen kleiner Akzente ohne großes Umräumen. Auch ein mutiger Kontrast zum Vorhandenen ist mit dem Beistelltisch möglich, zahllose Varianten können lustvoll durchgespielt werden.

Der perfekte Beistelltisch
ist leicht und handlich, dabei überall von Nutzen. Wenn er fehlt, fällt das sofort auf, denn auch als Ablage für alles Mögliche ist er unverzichtbar. Ob Kaffeetasse, Zeitung oder das Weinglas beim Lesen auf dem Sofa – all das nimmt uns der Beistelltisch ab, wozu seine angenehme Höhe beiträgt. Er stammt übrigens wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert, als Einrichtung luxuriös eingerichteter Häuser hieß er Guéridon, was eigentlich der Name für die Schnitzdarstellung eines tabletttragenden Galeerensklaven ist. Zur Zeit Ludwigs des XV. kam der Beistelltisch richtig in Mode, er wurde kostbar verziert und wechselte rasch seine Formen. Als Poudreuse war er ein Beistelltisch für Nippes, als Table de chevet ein Nachttisch, nützlich war und ist er allemal. Er verfügte schon immer über Schubladen, früher auch über ausziehbare Lederschreibpulte und aufklappbare Spiegel.

Der moderne Beistelltisch
ist ein praktischer Hingucker, hat oft hochglanzlackierte Oberflächen, vergoldete Formen und geschwungene Beine, die teils aus derben Hölzern gefertigt sind. Jedermann möchte Beistelltische an jedem Ort haben, zumal sie so gut mit der gewachsenen Einrichtung kombinierbar und mit Antiquitäten mischbar sind. Vor einer antiken Bibliothekswand zum Beispiel wirkt ein Metalltisch in Grün, auf uralten Dielen der verspiegelte Kubus. Und noch immer wird der Beistelltisch oft von Hand gefertigt, das macht ihn so individuell.