Waren Boxspringbetten bisher hauptsächlich in amerikanischen, skandinavischen und niederländischen Schlafzimmern zu Hause, erobern sie jetzt so langsam auch unsere Schlafzimmer und erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit.

Boxspringbetten sind im Gegensatz zu den klassischen Betten, die aus Bettgestell, Lattenrost und Matratze bestehen, anders aufgebaut – hier bildet ein gefedertes Untergestell die Basis des Bettes, welches für die nötige Unterstützung der Liegefläche sorgt. Damit liegt die Matratze nicht auf einem Lattenrost auf, sondern auf dem Untergestell, dass Boxspring genannt wird. Auf dieses Gestell kommt eine Matratze, welche oftmals aus Schaumstoff oder aus Fasermatten besteht – die Matratzen sind häufig sehr dick und weisen eine Höhe von 30 Zentimetern auf.

© wjklos / Flickr

© wjklos / Flickr

Bei den Boxspringbetten gibt es verschiedene Ausführungen, hier lassen sich eine Zweier- und eine Dreierkombination unterscheiden. Die Zweierkombination besteht aus dem erläuterten Prinzip plus einer Federkernmatratze. Die Dreierkombination beinhaltet darüber hinaus noch einen sog. Topper – dieser besteht aus einer dicken Schaumstoffauflage, die oftmals höher als 5 Zentimeter ist.

Der ganz besondere Liegekomfort des Boxspringbettes kommt durch diese Kombination der einzelnen Elemente zustande – einen gewichtigen Teil trägt hierzu natürlich der gefederte Unterbau bei. Boxspringbetten sind sehr bequem und passen sich den Konturen der Silhouette an. Nicht umsonst wird das Boxspringbett als das beste Bett der Welt bezeichnet. Zu beachten ist allerdings, dass es die Matratzen für das Boxspringbett nicht in unterschiedlichen Härtestufen gibt. Für einen weicheren Liegekomfort sorgt der Topper, der für die Dreierkombination üblich ist – dieser wird übrigens für Leute mit Gelenkbeschwerden empfohlen.

Typisch amerikanisch sehen Boxspringbetten aus, wenn sie mit einem Überbett bezogen werden und auf diesem viele unterschiedliche Kissen arrangiert werden.